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Die Zukunft der Großen Stadtschule Vor allem jene Altschülerinnen und Altschüler, die nicht in Wismar wohnen oder keinen besonders intensiven Kontakt zu den aktuellen Geschehnissen in unserer Heimatstadt und an unserer Schule haben, mag die Tatsache verwundern, dass die Stadtschule in diesem Jahr mit einer recht geringen Zahl von Neuanmeldungen zu kämpfen hat. Über 100 Schüler der Abiturjahrgänge 12 und 13 verlassen unsere Schule, bis Anfang Juli lagen aus unterschiedlichen Gründen nur 30 Neuanmeldungen für die Eingangsklasse 7 vor. Auf Dauer benötigt die Große Stadtschule 66 Anmeldungen, eine Zahl, die in diesem Jahr nur vom Gerhart-Hauptmann-Gymnasium erreicht wird (auch aufgrund der Zusammenlegung von Hauptmann- und Weigel-Gymnasium vor einigen Jahren). Die Stadt möchte an zwei Gymnasien festhalten, denn zwei kleinere Gymnasien mit unterschiedlichen Profilen sind für die Schüler mit vielen Vortielen verbunden. Wichtig dabei ist, dass eine Kooperation mit dem Gerhart-Hauptmann-Gymnasium stattfindet und keine Konfrontation. Sicherlich ist ein wesentlicher Grund für die insgesamt geringe Schülerzahl die fehlende Öffnung Wismars nach außen. Eltern, die im Landkreis Nordwestmecklenburg wohnen und ihre Kinder an Wismarer Gymnasien beschulen möchten möchten, wird dies nahezu unmöglich gemacht. Bislang besteht die Chance nur, wenn die Eltern einen Wohnsitz in Wismar nachweisen können, sich abenteuerlicher Begründungen bedienen oder abstruse psychologische Gutachten einholen. Diese Entwicklung kann und darf uns als ehemalige Schüler der Großen Stadtschule aus den verschiedenen Jahrzehnten, die mit der Bezeichnung "Altschüler" eine besondere Verbundenheit zu dieser Schule bekennen, nicht egal sein. Dabei erkennen wir durchaus die Bemühungen der Schüler und Lehrkräfte der großen Stadtschule an, die Ursachen dieser Entwicklung zu spezifizieren und nach Lösungen zu einer Verbesserung der Situation zu suchen. Der Vorstand der "Altschülerschaft Wismar e. V." und die Schulleitung der Großen Stadtschule sind jedoch der Meinung, dass es zur Lösung dieses Problems einer generationsübergreifenden Initiative von Schülern und Lehrern, Altschülern und Freunden der Großen Stadtschule und der "obrigen" Bevölkerung Wismars mit Unterstützung von Politik, Funk und Fernsehen bedarf. Mit diesem Ziel werden wir zu Beginn des neuen Schuljahres einen Workshop organisieren und durchführen mit dem Ziel der Erarbeitung einer Zukunftskonzeption für unsere Schule. Wir sehen dabei drei wesentliche Schwerpunkte:
und werden zumindest in diesen drei Arbeitsgruppen generationsübergreifend und unter Anleitung professioneller Moderatoren einen themenübergreifenden Maßnahmenkatalog erarbeiten. Dabei werden wir von einer Analyse der gegenwärtigen Situation ausgehend zielstrebig zur Fixierung konkreter Maßnahmen gelangen, die das Besondere unserer Schule auch für zukünftige Schülergenerationen und deren Eltern spürbar und erlebbar machen. Wir möchten hiermit alle Altschüler aufrufen, sich an diesem Workshop zu betieligen, sich als Moderatoren anzubieten oder die Durchführung des Workshops finanziell oder mit Sachspenden zu unterstützen. Weitere Auskünfte können Sie gerne beim Vereinsvorstand der "Altschülerschaft Wismar e.V." erfragen. Als Termin haben wir bisher den 10. Oktober 2008 ins Auge gefasst, aber wir werden es nicht überstürzen. Für den Erfolg des Workshops ist in erster Linie die Qualität der Vorbereitung und Durchführung entscheidend und erst an zweiter Stelle der Termin. Selbstverständlich werden wir Sie zu gegebener Zeit gleichermaßen über den konkreten Termin wie über die Ergebnisse des Workshops informieren.
aus Mitteilungsblatt der Altschülerschaft Wismar Nr. 109 (Sommer 2007), S. 3-4. Sie erreichen den Vorstand über die E-Mail-Adresse | ||||
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